Allgemeine Geschäftsbedingungen

Einzelveranstaltungen, Seminare, Qualifizierungen und Trainings

werden durchgeführt, wenn die festgelegte Mindestteilnehmerzahl erreicht wird. Falls für Einzelveranstaltungen, Qualifizierungen und Seminare zu wenige Anmeldungen vorliegen, kann nach schriftlicher Einverständniserklärung der Teilnehmenden die Gebühr prozentual erhöht oder die Anzahl der Unterrichtsstunden reduziert werden.

Buchung:

Zu allen Trainings und Qualifizierungen ist Ihre Online-Buchung unter www.em-jug.de erforderlich.

 

Training: Die Buchung von einem Training ist verbindlich und wird per E-Mail bestätigt. Buchungen haben bei Einzeltrainings und Stufenprojekten 3 Monate vor Beginn des geplanten Trainings und bei Schulprojekten 6 Monate vor Beginn des Trainings vorzuliegen. Kurzfristige Buchungen können in Ausnahmefällen und nur nach Absprache entgegen genommen werden. Das IBz Schloss Gimborn bzw. die AG em-jug benachrichtigt Sie, wenn das Training nicht stattfinden kann oder eine Änderung eintritt. Ihre Daten dienen internen statistischen Auswertungen und werden unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz gespeichert.

Qualifizierungen: Buchungen für die Qualifizierungen können bis zum Beginn der Qualifizierung erfolgen. Die Buchung ist verbindlich und wird bestätigt. Das IBZ Schloss Gimborn bzw. die AG em-jug benachrichtigt Sie, wenn die Qualifizierung belegt ist, nicht stattfindet oder eine Änderung eintritt. Ihre Daten dienen internen statistischen Auswertungen und werden unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz gespeichert.

Zahlung und Fälligkeit:

Mit Ihrer Buchung eines Trainings oder einer Qualifizierung verpflichten Sie sich zur Zahlung der angegebenen Gebühren, auch wenn Sie die Qualifizierung oder das Training nicht oder nur teilweise besuchen.

Die Gebühren zahlen Sie durch Bankeinzugsverfahren (SEPA-Lastschriftverfahren) oder Sie überweisen nach Rechnungseingang oder Sie zahlen die Gebühr im Büro des IBZ Schloss Gimborn.

Beim Sepa-Lastschriftverfahren wird die Gebühr gemäß den Teilnahmebedingungen des IBZ Schloss Gimborn 4 Wochen nach Veranstaltungsbeginn fällig und am darauffolgenden 01. oder 15. des Monats abgebucht. Sofern der Abbuchungstermin auf einen Feiertag fällt, erfolgt die Belastung am ersten folgenden Bankarbeitstag. Als Teilnehmende an einer Qualifizierung wird durch ein sogenanntes Rahmenmandat (SEPA-Lastschriftmandat) das IBZ Schloss Gimborn ermächtigt, fällige Gebühren einzuziehen und die Bank gleichzeitig beauftragt, den Betrag auf dem Konto zu belasten. Das SEPA-Lastschriftmandat gilt für den jeweiligen Teilnehmenden und hat eine Geltungsdauer von 36 Monaten. Bei zwischen zeitlich zusätzlichen Qualifizierungsbuchungen verlängert sich das Lastschriftmandat. Jeder Teilnehmende erhält vom IBZ Schloss Gimborn eine individuelle Mandatsreferenznummer.Wenn Teilnehmende das Lastschriftverfahren nicht länger nutzen möchte, kann er das SEPA-Lastschriftmandat jederzeit widerrufen! Innerhalb von 8 Wochen nach Abbuchung kann ferner die Erstattung verlangt werden und innerhalb von 13 Monaten eine Rücklastschrift veranlasst werden.

Ratenzahlung:

Wenden Sie sich bitte an die Projektleitung des IBZ Schloss Gimborn, wenn Sie von unserem Angebot, in Raten zu zahlen, Gebrauch machen möchten.

 

Abmeldungen:

Kostenfreie Abmeldungen können nur bis 14 Werktage vor Kursbeginn, schriftlich oder telefonisch ohne Angabe von Gründen im

IBZ Schloss Gimborn
Schlossstrasse 10
D-51709 Marienheide
Tel.: 0 2264 40433-70
Fax: 0 2264 3713
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

vorgenommen werden.

Nach dieser 14-Tage-Frist muss grundsätzlich die Gebühr bezahlt werden! Bei einer späteren Abmeldung ist grundsätzlich die volle Gebühr zu entrichten.

Spätere Abmeldungen mit dem Ziel der Gebührenreduzierung oder des Gebührenerlasses sind schriftlich an das IBZ Schloss Gimborn zu richten.

In Ausnahmefällen kann bei vorliegen schwerwiegender Gründe die Gebühr reduziert werden. Die bereits besuchten Termine eines Kurses müssen in jedem Fall bezahlt werden.

 

Hausordnung, Haftung:

Als Teilnehmende von Qualifizierungen und Trainings sind Sie Gast in den jeweiligen Räumen. Halten Sie sich bitte deswegen an die dort geltende Hausordnung.

Das IBZ Schloss Gimborn übernimmt keine Haftung bei Beschädigungen, Unglücksfällen, Verlusten, Verspätungen.

 

Schadensersatzansprüche:

Schadensersatzansprüche von Teilnehmern gegen das Schloss Gimborn sind ausgeschlossen, außer bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Dieser Ausschluss gilt dann nicht, wenn das IBZ Schloss Gimborn schuldhaft Rechte der Teilnehmer verletzt, die diesen nach Inhalt und Zweck des Veranstaltungsvertrages gerade zu gewähren sind oder deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Veranstaltungsvertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Teilnehmer regelmäßig vertrauen (Kardinalpflichten), ferner nicht bei einer schuldhaften Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

 

Teilnahmebescheinigung:

Bei der erfolgreichen Teilnahme an der Qualifizierung wird ein Studienschein bzw. ein Zertifikat ausgestellt. Die einmalige Anfertigung im jeweiligen Semester des Kursbesuchs ist gebührenfrei. Für die spätere Ausstellung von Bescheinigungen o.ä wird eine Gebühr gemäß Gebührensatzung erhoben.

 

Widerrufsbelehrung:

Widerrufsrecht

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail, Telefon) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Art. 246 § 2 i.V.m. § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemäß § 312e Abs. 1 Satz 1 BGB i.V.m. Art. 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an die:

IBZ Schloss Gimborn
Schlossstrasse 10
D-51709 Marienheide
Tel.: 0 2264 40433-70
Fax: 0 2264 3713
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Widerrufsfolgen:

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, müssen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten. Dies kann dazu führen, dass Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf gleichwohl erfüllen müssen. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang.

 

Besondere Hinweise:

Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben.

Das IBZ Schloss Gimborn wünscht allen Teilnehmenden viel Freude und Erfolg beim Besuch der Qualifizierungen und der Trainings zur Gewaltprävention und freut sich auf ein Wiedersehen.

 

Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

 

IBZ Schloss Gimborn
Schlossstrasse 10
D-51709 Marienheide
Tel.: 0 2264 40433-70
Fax: 0 2264 3713
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) der folgende gebuchte Qualifizierung/Training (*)

Angabe Titel, Veranstaltungsort, Termin

______________________________________________________________________________________________

_______________________________________________

gebucht am ___________________

 

Name des Teilnehmenden/Trägers _______________________________________________

Anschrift des Teilnehmenden/Trägers

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_______________________________________________

_______________________________________________

 

Datum                 Unterschrift des Teilnehmenden (Qualifizierung) oder Leitung des Trägers (Trainings)

(*) Unzutreffendes streichen

 

Informationen zum Führungszeugnis:

Jede/r hat ein Recht auf Bildung (Grundgesetz) und deshalb wird für Bildung als solches kein Führungszeugnis als Grundlage für die Teilnahme verlangt.

Anders ist es, wenn die Bildung im Weiteren dazu genutzt wird um - wie bei der AG em-jug - mit Kinder und Jugendlichen zu arbeiten. Die AG em-jug empfiehlt den anfragenden Kinder- und Jugendeinrichtungen, sich grundsätzlich von allen die im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind oder tätig werden wollen, Führungszeugnisse vorlegen zu lassen.

Die Arbeitsgemeinschaft Emanzipatorische Jugendarbeit ist eine Kooperation zwischen Bildung und Polizei. Als Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme an einer Qualifizierung wird kein Führungszeugnis verlangt (s.o.). Die AG em-jug behält sich jedoch vor, im konkreten Einzelfall und bei begründeten Verdachtsfällen eine Überprüfung des Teilnehmers/der Teilnehmerin zu initiieren.

Im eigenen Interesse der zukünftigen Trainerinnen und Trainer empfiehlt die AG em-jug eigeninitiativ ein Führungszeugnis zu beantragen.

https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/Buergerdienste/BZR/Inland/FAQ_node.html

Das Führungszeugnis (Deutschland, früher polizeiliches Führungszeugnis) ist eine behördliche Bescheinigung über bisher registrierte Vorstrafen einer Person.

Was ist ein "erweitertes Führungszeugnis"?

Ein „erweitertes Führungszeugnis“ wird nach § 30 a Abs. 1 BZRG erteilt, wenn dies in gesetzlichen Bestimmungen vorgesehen ist, oder wenn das Führungszeugnis für die Prüfung der persönlichen Eignung nach § 72 a des 8. Buchs Sozialgesetzbuch, eine sonstige berufliche oder ehrenamtliche Beaufsichtigung, Betreuung, Erziehung oder Ausbildung Minderjähriger oder eine Tätigkeit benötigt wird, die in vergleichbarer Weise geeignet ist, Kontakt zu Minderjährigen aufzunehmen.

Bei der Antragstellung ist eine schriftliche Aufforderung der Stelle vorzulegen, die das "erweiterte Führungszeugnis" verlangt und in der diese bestätigt, dass die Voraussetzungen des § 30a Abs. 1 BZRG für die Erteilung eines solchen Führungszeugnisses vorliegen. Bei Selbständigen reicht die Bescheinigung der Antrag stellenden Person aus.

Von einem regulären Führungszeugnis unterscheidet sich das "erweiterte Führungszeugnis" hinsichtlich seines Inhalts. Im Interesse der Resozialisierung des Verurteilten bestimmt § 32 Abs. 2 BZRG, dass in den dort aufgeführten Fällen im Register eingetragene Entscheidungen nicht in ein Führungszeugnis aufgenommen werden. Ausgenommen von dieser Privilegierung sind generell Verurteilungen wegen einer Sexualstraftat nach den §§ 174 bis 180 oder § 182 des Strafgesetzbuchs (StGB). Verurteilungen wegen weiterer Sexualdelikte (§§ 180 a, 181 a, 183 bis 184g StGB) oder nach den für den Schutz von Kindern und Jugendlichen ebenfalls besonders relevanten Straftatbeständen der §§ 171, 225, 232 bis 233 a, 234, 235 oder 236 StGB sind bei Vorliegen einer der Ausnahmen des § 32 Abs. 2 Nr. 3 bis 9 BZRG dagegen nicht in ein Führungszeugnis aufzunehmen, es sei denn, es wird ein „erweitertes Führungszeugnis“ beantragt. In diesem Fall sind Verurteilungen wegen der genannten Straftatbestände ungeachtet der Ausnahmeregelungen des § 32 Abs. 2 BZRG aufzuführen.

 

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